Frauen denken

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die-7-groessten-irrtuemer-ueber-frauen-die-denkenSeit jeher beherrschen Frauen die Gedankenwelt der Männer. Doch sobald sie selbst dachten, wurden sie der Welt verwiesen. Trotz Jahrzehnten der Emanzipation ist heute kaum etwas provozierender als Frauen, die denken und dieses Denken in Macht ummünzen wollen.

In den Gedankenspielen ihres jüngsten Buches verleitet uns Beatrix Langner zum Nachdenken darüber, ob dem Fatum zu entkommen sei, schlicht und einfach nur als Mann gelten zu müssen oder als Frau.

Streiten Sie mit der Autorin!

Am Dienstag, dem 2. Mai, um 19.30 Uhr wird Frau Langner aus ihrem Buch vortragen und uns in ein Gespräch verwickeln mit den Geistern, die sich in unseren Bücherregalen befinden, in unserem Gedächtnis mithin und der Gegenwart.

Alles von Johannes Bobrowski

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Bobrowski 052Heute wird Johannes Bobrowski 100 Jahre alt, der Dichter, der Friedrichshagen wie kein anderer im 20. Jahrhundert verbunden ist.

Alles von ihm, was aus diesem Anlass wieder aufgelegt wurde, finden Sie bei leselieber; unser aktuelles Schaufenster weist darauf hin.

Ein Frühlingsnachmittag mit Fontane

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Nun ist er endlich kommen doch
in grünem Knospenschuh.
»Er kam, er kam ja immer noch«,
die Bäume nicken sich’s zu.   

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
nun treiben sie Schuß auf Schuß;
im Garten der alte Apfelbaum
er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
und atmet noch nicht frei,
es bangt und sorgt: »Es ist erst März,
und März ist noch nicht Mai.«

O schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh‘,
es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag’s auch du!

Heute, es ist schon April, erfreut uns Cathrin Alisch wieder mit einem lyrisch-musikalischen Vortrag aus den Werken Theodor Fontanes.

Unsere Gäste sind von mir persönlich eingeladen worden. Wenn auch Sie künftig zu den exklusiven leselieber-Veranstaltungen eingeladen werden wollen, tragen Sie Ihre Adresse bitte hier ein!

Aus dem Leben eines Rhetorikprofessors aus Tübingen

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9783406705311_large Die akademische Karriere ist das geringste Problem von Richard Kraft, der auf dem Stuhl von Walter Jens am Neckar im schönen Tübingen Platz genommen hat. Sein Arbeitsleben ist eigentlich gegeben und alles ist in wenigen Sätzen dargelegt. Vielmehr sind es zwei große Themen in dem Roman: Zum einen der politische und zum anderen der private Kraft. Und beides wird verwoben durch die Frage, warum denn die Welt, so wie sie ist, gut sei. (mehr …)

Ansichten vom Müggelsee

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mueggelsee-windfluechter

Neu in unserem Sortiment finden Sie ab sofort stimmungsvolle  Müggelsee-Ansichtskarten in unterschiedlichen Formaten. Die Karten werden in Berlin produziert und klimaneutral auf FSC-zertifiziertem Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft gedruckt.

Schatten spendende Bücher

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Auch schien der Buchhändler ein wetterfühliger Mensch zu sein. Die Hitze im Sommer trieb ihn in die Kühle seines Buchladens. Die Bücher die geduldig darauf warteten gelesen zu werden spendeten ihm Schatten. An einem Furcht erregend heißen Tag in der sogar die Bölsche wie leer gefegt unter der Sonne da lag und den Katzen in den Altbaugärten die Zungen aus den Mäulchen hingen schlenderte ich zum leselieber. Unter der Hitze zerfloss mein Ich sowie mein Intellekt, ich sehnte mich nach unverbrauchter geistiger Ware. Durch das Dauerstillen meines Babys meinte ich schon Anzeichen einer geistigen Eingleisigkeit festzustellen. Mein Weg vom Fürstenwalder Damm zum leselieber glich der Wüste. Lediglich die Alkis saßen besoffen gemäß der Struktur ihres Alltages draußen vor den Dönerläden und schauten sauer drein. Sie warteten darauf tot umzufallen, doch diesen Gefallen tat ihnen die Wirklichkeit nicht. Also mussten sie um dem Tod ein Stück näher zu kommen auch den Rest der 10 Euro die sie einstecken hatten in Bier und Schnaps investieren. Allerdings hatten sie schon den Pegel erreicht in denen keiner mehr von den einzelnen Trinkgruppen den Versuch machte ein Gespräch zu beginnen. (mehr …)

Der Traum und das Leben

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BdN_Nerval_Aurelia_Cover_2D_web-26a453f5Gérard de Nerval ist im deutschen Sprachraum nahezu vergessen, obwohl er doch ein großer Kenner der deutschen Literatur war. In der „Bibliothek der Nacht“ liegt nun sein „Le Rêve et la Vie“ (1855) vor, Jahrzehnte vor Freuds und Kafkas Werken entstanden, eine tiefgründige Analyse menschlicher Identität:

„In jedem Menschen gibt es einen Beobachter und einen Handelnden, den der spricht und den der erwidert. Beide durch stoffliche Wahlverwandtschaft an den gleichen Leib gebunden, ist der eine vielleicht für den Ruhm und das Glück bestimmt und der andere zur Vernichtung oder zu ewigem Leiden.“

Vielleicht: ein schönes Wort, aber auch ein grausames …

Wir ahnen unsere Bestimmung, aber wir wissen nicht, ob wir selbst sie erfüllen können oder ob es der andere für uns tut.

Die Dichtung und die Wirklichkeit

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Als ich vor ein paar Jahren im Herbst hochschwanger mit meinem Mann nach Friedrichshagen zog machten er und ich uns allerlei Gedanken über den Buchhändler.

Einmal im Januar gingen wir beide durch eine kristallklare Nacht in Friedrichshagen spazieren. Die Kälte stand fassbar in der Atmosphäre, glücklicherweise wurde sie von keinem Wind auf unsere schutzsuchende Haut getragen. Warm eingepackt freuten wir uns geräuschlos unserer Existenz. Mit jedem getanen Schritt klärte die Kälte unsere Gedanken. Unsere Liebe fühlte sich zum Trotze beziehungsüblicher Streitereien und dem atemraubenden Ereignis Geburt das uns bevorstand dennoch zart an, manchmal wie auch in dieser Nacht waren wir wie unbeschriftetes Papier. Wir wogen gemeinsam nicht schwer. Unser Weg führte uns auch am leselieber vorbei. Wir blieben stehen. Hinter Glas in der Auslage warteten geduldig Bücher die gelesen werden wollten. Kleine Einbände mit Formen und Fiktionen und Farben die komplexe Universen beherbergten. Wortstätten des Wissens. Aber auch die gesamte Summe der zu Ende geschriebenen Gedanken eines Schriftstellers. Mein Blick wanderte hoch zu den zwei Fenstern über dem Buchladen. Zwei kleine warme Lichter, eins in jedem Fenster strömte zu uns in die Nacht auf die kristallklar kalte Bölschestraße. (mehr …)

2 Gäste am 2ten Advent

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alexander-von-schoenburg-weltgeschichte„Der frühe Mensch war offenbar zu gechilled, um sich die Mühe zu machen, sich mit Dingen wie der Schrift rumzuschlagen. Damit hat erst der Zivilisationsmensch angefangen.“ Also hat Alexander von Schönburg sich als Schriftsteller an die Arbeit gemacht, uns das Wesentliche der letzten paar Jahre Menschheitsgeschichte zu verdeutlichen.

Alexander von Schönburg hat sich nun vorgenommen, am Samstag, dem 3. Dezember 2016, nach Friedrichshagen kommen, um sein neues Buch zu signieren; ich erwarte ihn hier um 13 Uhr.

In Friedrichshagen wohnt Rosemarie Schuder, die Bestsellerautorin eigensinniger historischer Romane und Abhandlungen; sie wird am Sonntag, dem 4. Dezember 2016, ab 14 Uhr in der Buchhandlung sein, um ihr neues Lutherbuch vorzustellen, gerne signiert sie auch andere von ihr verfasste Bücher, welche Sie mitbringen können.

An diesem Samstag sind wir von 9 bis 18, am Sonntag von 13 bis 18 Uhr für Sie da!