Ein neuer Roman von Rolf Schneider

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Mit Rolf Schneider, Feuilletonist alter Schule, sind wir in einem Buch, das zu den meistverkauften in dieser Buchhandlung gehört, durch die Bölschestraße flaniert. Nun kehrt der 86jährige Autor, der in Schöneiche lebt, zur Roman-Kunst zurück. Eines seiner Lebensthemen, Österreich, verknüpft er in seinem neuen Buch mit einem Aspekt seiner Biografie, dem Überstehen der DDR-Zeit.

Eine Professorin für Kunstgeschichte kommt von Wien nach Berlin, um ein unverhofftes Erbe anzutreten. Die Reise nach Berlin wird zur Irritation. Maria Staudinger entdeckt die fragile ostdeutsche (Seelen-)Landschaft mit den staunenden Augen einer an dörfliche Schönheit gewohnten Österreicherin.

Am Samstag, dem 6. Oktober, um 15.30 Uhr wird Rolf Schneider bei uns aus Ebereschenfeuer lesen. Der Eintritt ist frei!

Der Ausbruch

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Als eine Offenbarung“ wird in der NZZ die Neuübersetzung einer Ikone der engagierten französischen Nachkriegsliteratur gefeiert: die Übersetzerin Claudia Steinitz wird ihre Arbeit an La Cavale“ am 26. September (Beginn: 19.30 Uhr) in dieser Buchhandlung vorstellen! (mehr …)

Hier haben wir es mit Literatur zu tun

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Wir leben zumeist außerhalb unserer selbst, und das Leben ist eine fortwährende Zerstreuung. Und doch zieht es uns zu uns selbst wie zu einem Mittelpunkt, um den wir gleich Planeten absurde, ferne Ellipsen beschreiben.

© Ute Döring

So schrieb der Lissaboner Fernando Pessoa, stets um seine Identität kreisend, wir es dem Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares entnehmen können, das zu den meistverkauften Büchern dieser Buchhandlung gehört.

Wenn ich beim Lesen den Eindruck gewinne, diesen Text konnte, ja musste, so nur dieser Autor schreiben, wird mir von Zeile zu Zeile klarer: Jetzt habe ich es mit Literatur zu tun.

Das sagt die Berlinerin Katja Lange-Müller in ihren anspielungsreichen Poetik-Vorlesungen, die sich seit diesem Frühjahr im leselieber-Belletristik-Buchregal befinden.

Am 13. Juni 2018 (19.30 Uhr) ist diese Buchhandlung der Mittelpunkt des Pessoa’schen Universums, und ich freue mich, dass mit Frau Lange-Müller eine Autorin sprechen wird, mit allen Ausprägungen des Buchhandwerks vertraut ist. Sie wird aus eigenen Werken lesen und, wie ich es mir zu Pessoas 130. Geburtstag wünsche, uns Aufschluss geben über ihre Beziehung zu dem Autor, auf dessen Werk diese Buchhandlung begründet ist.

Der Eintritt ist frei, bitte melden Sie sich aber vorher an, damit wir Ihnen einen Sitzplatz reservieren können.

Ein Klassiker in neuem Glanz

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Die literarische Topographie der zerfallenden Sowjetunion wird in unserem Bewusstsein besonders von zwei Autorinnen vermessen: Ljudmila Ulitzkaja und Swetlana Alexijewitsch: Beide schreiben auf Russisch, ihre deutsche Stimme verleiht ihnen Ganna-Maria Braungardt.

Nun hat sich die Übersetzerin, deren Vorname ja wohl einen russischen Anklang aufweist, einem Werk des 19. Jahrhunderts in den Dienst gestellt, das ebenfalls von der Zerstörung einer alten Welt handelt, die zu allerhand Konfusionen führt. Mit der neuerlichen Lektüre von Iwan Turgenjews „Väter und Söhne“ können wir auch einen neuen Blick auf unseren geliebt-gehassten großen Nachbarn Russland gewinnen.

Am Dienstag, dem 24. April, um 19.30 Uhr, ist Frau Braungardt in der Buchhandlung zu Gast und stellt uns das Werk vor: ihren Dialog mit Turgenjew.

Hommage an eine Dichterin

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Welch ein Vergnügen, heute Cathrin Alisch mit einem Vortrag aus der Lyrik Mascha Kalékos zu hören, in wunderbarstem Berlinerisch: Der Friehling kommt. Wer hätte det jejlaubt!

Der Frühlingsbeginn wird von uns nämlich jedes Jahr mit einem besonderen literarisch-musikalischen Ereignis bedacht, und noch niemals hat zu diesem Anlass die Sonne sich  versteckt.

Frau Pellgrü, die Inhaberin der Boutique CON AMORE, stellte ihren Geschäftsraum für diesen Nachmittag zur Verfügung und verwöhnte die Gäste mit Sekt und Orangensaft. Wenn Sie nächstes Jahr eine Einladung zu diesem exklusiven Ereignis erhalten wollen, melden Sie sich doch bei mir!

Gab es Riesen in den Müggelbergen?

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Wie hoch war das Eis im Berliner Raum? Jagte hier der Höhlenlöwe?

Blickt man von den Müggelbergen aus tatsächlich in ein vom Gletscher geformtes Tal?

Wie entstand der Teufelssee?

Die Eiszeit in Berlin ist spannend, überall sind eiszeitliche Spuren zu erkennen. Gletscher und Schmelzwasser haben Berge und Täler hinterlassen, Gewässer gebildet, markante Höhen und Senken geformt – viele, darunter auch der Müggelsee, sind heute beliebte Ausflugsziele. Hat man einmal die Fährte aufgenommen, begegnet einem die Eiszeit im gesamten Stadtgebiet.

Lebendig und fundiert erzählt Beate Witzel von den Ereignissen und Vorgängen, die sich in den vergangenen Jahrtausenden zugetragen haben. Kinder und Erwachsene gleichermaßen sind eingeladen, wenn uns die Stadtökologin den Boden unter unseren Füßen erklärt: der Vortrag beginnt am Samstag, dem 28. Oktober, um 15.30 Uhr (Eintritt frei, Anmeldung erbeten)!

Eine Lesung im Kinosaal

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image_1_13680Jutta Voigt stellt die »Boheme des Ostens« vor.

Klug und unterhaltsam erzählt die brillante Feuilletonistin in ihrem jüngsten Buch von Künstlern, Bohemiens, am real existierenden Sozialismus Gescheiterten, die das richtige Sein außerhalb der Kontrolle des falschen Systems suchten. Radikal, humorvoll, oft betrunken und immer leidenschaftlich!

Aufgrund des großen Interesses wird die Lesung am Mittwoch, dem 11. Oktober, um 20 Uhr im Filmtheater UNION (Bölschestraße 69) stattfinden. Eintrittskarten bekommen Sie zum Preis von 8 Euro ab sofort analog an der Kinokasse oder im digitalen Ticketshop.

Wieder ein Fest für Fernando Pessoa

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pessoa 002Vor vier Jahren, am 13. Juni 2013, haben wir einen unvergesslichen Abend in dieser Buchhandlung erlebt: Vasco Esteves verwandelte sich in den großen portugiesischen Dichter Fernando Pessoa, der an diesem Tage vor 125 Jahren geboren wurde.

Dieses Jahr feiern wir den 129. Geburtstag Pessoas  in der galerie bild plus Am Goldmannpark 20, und mit dem literarischen Vortrag von Vasco Esteves wird sich die Musik verbinden, für die das O.Ton Projekt mit Daniel Pircher (Obertongesang und klassische Gitarre) sorgen wird!

Die Lesung beginnt am 13. Juni um 19.30 Uhr. Für Wein ist gesorgt. Es wird ein Fest!

Eine Signierstunde zum Kirchentag

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Als Beitrag zum Kirchentag in Friedrichshagen laden wir am Sonntag, dem 28. Mai, um 15 Uhr zu einer Signierstunde der weit bekannten Autorin historischer Romane und Abhandlungen ein, die hier zuhause ist:

Rosemarie Schuder gedenkt in ihrem Buch „Ich kenne den Teufel! – Martin Luther und sein Doktorvater Andreas Bodenstein aus Karlstadt“ eines Mannes, der zu Unrecht von Luther verdrängt wurde und noch wird. „Andreas Bodenstein aus Karlstadt gehört zu denen, die weiterhin im Schatten des Reformators stehen und mitunter als Rechtfertigung für alte Vorurteile und Klischees herhalten müssen“, schreibt Martin Weskott, der Bücherpfarrer von Katlenburg zum Geleit.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher an diesem Sonntag, an dem das Geschäft von 13 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Frauen denken

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die-7-groessten-irrtuemer-ueber-frauen-die-denkenSeit jeher beherrschen Frauen die Gedankenwelt der Männer. Doch sobald sie selbst dachten, wurden sie der Welt verwiesen. Trotz Jahrzehnten der Emanzipation ist heute kaum etwas provozierender als Frauen, die denken und dieses Denken in Macht ummünzen wollen.

In den Gedankenspielen ihres jüngsten Buches verleitet uns Beatrix Langner zum Nachdenken darüber, ob dem Fatum zu entkommen sei, schlicht und einfach nur als Mann gelten zu müssen oder als Frau.

Streiten Sie mit der Autorin!

Am Dienstag, dem 2. Mai, um 19.30 Uhr wird Frau Langner aus ihrem Buch vortragen und uns in ein Gespräch verwickeln mit den Geistern, die sich in unseren Bücherregalen befinden, in unserem Gedächtnis mithin und der Gegenwart.