An diesem Sonntag hat mich im Gottesdienst der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche der Ausschnitt aus dem Alten Testament beeindruckt, der aus dem Buch Prediger stammt: „Alles, was auf der Erde geschieht, hat seine von Gott bestimmte Zeit: Das Lieben hat seine Zeit und auch das Hassen, der Krieg und der Frieden.“ Ich habe dann in diesem Buch weiter gelesen: „Frage nicht: ‚Warum war früher alles besser als heute?‘ Damit verrätst du nur, dass du das Leben noch nicht kennst.“
Vielleicht ist es keine schlechte Idee, das Leben als Mensch so hinzunehmen, als könne man es nicht ändern. Dann erscheint jede Veränderung, die auf die Liebe hindeutet und auf den Frieden, als ein Wunder in dieser Zeit.