Gérard de Nerval ist im deutschen Sprachraum nahezu vergessen, obwohl er doch ein großer Kenner der deutschen Literatur war. In der „Bibliothek der Nacht“ liegt nun sein „Le Rêve et la Vie“ (1855) vor, Jahrzehnte vor Freuds und Kafkas Werken entstanden, eine tiefgründige Analyse menschlicher Identität:
„In jedem Menschen gibt es einen Beobachter und einen Handelnden, den der spricht und den der erwidert. Beide durch stoffliche Wahlverwandtschaft an den gleichen Leib gebunden, ist der eine vielleicht für den Ruhm und das Glück bestimmt und der andere zur Vernichtung oder zu ewigem Leiden.“
Vielleicht: ein schönes Wort, aber auch ein grausames …
Wir ahnen unsere Bestimmung, aber wir wissen nicht, ob wir selbst sie erfüllen können oder ob es der andere für uns tut.
Wir wünschen Ihnen anregende Leseerlebnisse und uns, dass diese Buchhandlung für Sie auch in diesem Jahr die erste Adresse im Berliner Südosten bleiben wird, wenn es um gute Literatur geht.



Viel wichtiger war aber doch, dass diese Woche der fünfte Band der wunderbaren



Dieser Stefan-Zweig-Film von Maria Schrader ist ein wunderbares Kammerspiel mit großartigen Schauspielern, die Aufführung des Donauwalzers in der brasilianischen Provinz ein Stück, das zu Tränen rührt!