Ich lese, um meine Gegenwart zu erkennen. Nun habe ich nach langer Zeit einmal wieder Thomas Manns „Zauberberg“ aus dem Regal gezogen; mein Lesezeichen steckt mittendrin an einer Stelle, an der Hans Castorp räsoniert, dass „Sterbende ohne weiteres und in Permanenz wie Geburtstagskinder zu behandeln seien“.
Ja: in diesen Tagen beginnt trotz alledem der Frühling und jeder Tag verspricht ein sonniger Tag zu werden. Die Blumen blühen auf und die Vögel bauen große Nester! Und jeder Tag erschafft ein neues Bild, und jeden Tag erklingt ein Konzert.
In Zeiten, in denen die Menschen emsig mit Hamsterkäufen beschäftigt sind, muss ich darauf hinweisen, dass nur noch wenige Exemplare der Prachtausgabe von „what if?“ (für nur 10 Euro) vorrätig sind! Das Buch enthält zahllose wirklich wissenschaftliche Antworten auf vermeintlich absurde hypothetische Fragen.
Friedrichshagen ist ein besonderer Ort in diesem Groß-Berlin, zu dem es seit hundert Jahren gehört. Es ist reichlich umgeben von Seen und Wäldern.
In dem Berlin-Buch von Jens Mühling, der alle 96 Ortsteile der Hauptstadt erkundet hat, kommt unser Friedrichshagen richtig gut weg. Zu verdanken ist das vor allem der bezaubernden Antiquarin Katrin Brandel, die das reiche kulturelle Erbe dieses Ortes hinter der Weltstadt hütet: Ein Besuch in ihrem

Ist Ihnen auch schon das neue bunte Logo der Sozialstiftung Köpenick aufgefallen? Es besteht aus vielen bunten Bausteinen. Die bunten Farben stehen für die Vielfalt der Stiftung mit all ihren Einrichtungen und Menschen, die dort leben oder tätig sind. Die Schriftstellerin Anna Seghers verbrachte ihren Lebensabend in einem Heim dieser Stiftung.
