Die Poesie des Alltags

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Hier ist das schönste Buch der Welt, es liegt unscheinbar in meiner Nähe, ich habe es nie jemandem angepriesen und schon unzählige Male verkauft.

Es ist die Beiläufigkeit der von Ron Padgett erschaffenen Sätze, die diesen Lyrikband so bemerkenswert macht. Padgett ist der Poet der alltäglichen Dinge, die alles Mögliche bedeuten können.

Für mich ist so ein Buch ein alltägliches Ding. Als wäre es für mich gemacht, ist es doch auch für dich da, und für dich und dich und dich …

Spannend und nachvollziehbar

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u1_978-3-596-19772-9.41789512In dem Buch geht es um den jungen Sherlock Holmes, der von einer geheimen Organisation, der „Paradol-Kammer“, betäubt und auf ein Schiff gebracht wurde, welches nach China fährt. Auf dem Weg ins Land der Morgenröte entrinnt er oftmals nur knapp dem Tod. Als er endlich angekommen ist, erwartet ihn schon das nächste spannende Abenteuer: er muss eine große Verschwörung aufdecken! (mehr …)

Nett und witzig

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145_10098_173677_xxlDas Buch ist eine nette Abwechslung. Es ist witzig und enthält viele Anspielungen und Zitate aus Romanen wie „Jane Eyre“ oder „The Book Thief“. Die Entwicklung der Beziehung zwischen Posy und Sebastian zieht sich jedoch in die Länge; die Handlung ist leicht voraussehbar. Es gibt keine wirklich spannenden Stellen, und nachdem sie sich dann endlich gefunden haben, müssen sie natürlich wieder diskutieren. An mein Lieblingsbuch reicht das Buch natürlich nicht ran … 😉

Aus dem Leben eines Rhetorikprofessors aus Tübingen

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9783406705311_large Die akademische Karriere ist das geringste Problem von Richard Kraft, der auf dem Stuhl von Walter Jens am Neckar im schönen Tübingen Platz genommen hat. Sein Arbeitsleben ist eigentlich gegeben und alles ist in wenigen Sätzen dargelegt. Vielmehr sind es zwei große Themen in dem Roman: Zum einen der politische und zum anderen der private Kraft. Und beides wird verwoben durch die Frage, warum denn die Welt, so wie sie ist, gut sei. (mehr …)

Der Traum und das Leben

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BdN_Nerval_Aurelia_Cover_2D_web-26a453f5Gérard de Nerval ist im deutschen Sprachraum nahezu vergessen, obwohl er doch ein großer Kenner der deutschen Literatur war. In der „Bibliothek der Nacht“ liegt nun sein „Le Rêve et la Vie“ (1855) vor, Jahrzehnte vor Freuds und Kafkas Werken entstanden, eine tiefgründige Analyse menschlicher Identität:

„In jedem Menschen gibt es einen Beobachter und einen Handelnden, den der spricht und den der erwidert. Beide durch stoffliche Wahlverwandtschaft an den gleichen Leib gebunden, ist der eine vielleicht für den Ruhm und das Glück bestimmt und der andere zur Vernichtung oder zu ewigem Leiden.“

Vielleicht: ein schönes Wort, aber auch ein grausames …

Wir ahnen unsere Bestimmung, aber wir wissen nicht, ob wir selbst sie erfüllen können oder ob es der andere für uns tut.

Extrem spannend

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ca75e7169a678dcaAls der Harvard-Professor für Symbologie Robert Langdon eines Nachts von einem Telefonanrufer geweckt wird, hält er ihn zunächst nur für eine Nervensäge. Doch nur wenige Momente später befindet er sich auf dem Weg zur Forschungseinrichtung CERN. Der Wissenschaftler Leonardo Vetra wurde ermordet in seinem Büro aufgefunden. Sein Körper ist bedeckt von Brandzeichen, die eindeutig auf die lang vergessene Geheimgesellschaft der Illuminaten hinweisen. (mehr …)

Die Psychologie des Misslingens

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image_1_13617„Glaubst du denn, es gibt niemanden, der einigermaßen unbeschadet ist? Meinst du, man muss jemanden nur gut genug kennen, um zu der Tür zu gelangen mit der Aufschrift Grausamkeiten.“

Es gibt Lebensentwürfe und es gibt Lebenswirklichkeiten, Illusionen und Deillusionierungen. Menschen tun sich zusammen und driften auseinander und finden im Trennenden womöglich wiederum Gemeinsamkeiten. (mehr …)